Zu den Nazi-Aktionen am 13.01. in RatzeburgDie extrem Rechte im Herzogtum LauenburgDie aktuellen Ereignisse sind krass, aber nicht neu. Nicht für uns, die wir uns schon jahrelang engagieren. Auch Michael Schröder (Die Linke) wurde schon vorher zwei mal Opfer genau solcher Vorgänge. Menschen wurden körperlich angegriffen, direkt eingeschüchtert. Vor allem aber bemühten sich diese Leute in all der Zeit darum, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Ein von Nazis schwer verletzter Jugendlicher musste darum kämpfen, dass die Tat überhaupt als politisch eingestuft wurde. Die Ratzeburger Polizei tat sich schon immer schwer damit, antifaschistisch aktive Menschen als Betroffene anzuerkennen. Vielmehr wurde immer versucht, die Problematik als "Rechts-Links-Problem" zu deklarieren, von dem die übrige Bevölkerung verschont bleibt. Die logische Konsequenz waren Verharmlosung von Angriffen auf Linke, das Gleichsetzen von „Links und Rechts“ und die Kriminalisierung antifaschistischer Menschen, die aufgrund ihres Engagements zeitweise von der Polizei und dem Verfassungsschutz abgehört und beschattet wurden. Eine kleine Presseschau zu den letzten Ereignissen gibt es hier Der Verfassungsschutz, der im Moment öffentlich in der Kritik steht, sammelt auch Informationen über Nazis, faschistische Organisationen und deren Strukturen. In den seltensten Fällen führen die gesammelten Informationen zu einer strafrechtlichen Verfolgung oder werden öffentlich gemacht. Dies liegt nicht zuletzt an den Verstrickungen des Verfassungsschutzes bis tief in die rechten Strukturen hinein. Wen wundert es: Der Verfassungsschutz selbst war schließlich von Anfang an durchsetzt mit ehemaligem führenden SS-, SD- und Wehrmachtspersonal, welches nach der Niederlage Deutschlands dem „Sicherheitsbedürfnis“ der neuen BRD nachkommen sollte und nun seinen Kampf gegen den Kommunismus weiterführte. |
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